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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: nebenbei
Unsinnigkeiten des Lebens
Gerade stand ich zehn Minuten vor dem Spiegel und brachte meinem Haar Stand und Fülle bei und kreierte so etwas ähnliches wie eine Friseur.
Nun werde ich aufs Fahrrad steigen, von reichlich Regen umgeben zur Arbeit fahren und noch vor der ersten Ecke wird es mir die Kapuze der Regenjacke vom gestylten Haupte wehen.
Wenn man böse und gemein wäre, könnte man das Ganze kurz und knackig unter purer Zeitverschwendung einordnen ... und diesen Blogeintrag gleich mit.
Allseits einen schönen Tag und gutes Gelingen ... wobei auch immer!
09.09.2010, 08.36 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Ja, genau jetzt ...
... vor zwölf Jahren wurde der kleine Mann durch das frisch geschaffene Loch in meinem Bauch, mit den Füssen zuerst und die Nabelschnur lässig um den Hals geschlungen, auf die Welt geholt.
Was als gut geplanter Kaiserschnitt begann, wurde dann doch zum Krimi mit ordentlich Nervenflattern, weil das Kind vergass sein Herzlein schlagen zu lassen. Zum Glück wurde alles gut und das ganz schnell ... ja, so ein Bauch ist schnell aufgeschlitzt und das dann auch noch recht ordentlich und gerade.
Das Kind hat diese Nacht ähnlich schlecht geschlafen, wie ich vor zwölf Jahren. Zu aufgeregt, das Kind.
Ich habe diese Nacht auch schlecht geschlafen ... wegen dem schlecht schlafenden Kind, aber das macht nichts. Ich habe zwölf Jahre geübt.
Ich kann nur sagen: "Man(n) bist du groß geworden! Und du bist großartig und das Beste, was ich jemals zu Stande gebracht habe!"
08.09.2010, 08.43 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL
Antworten
Habt vielen Dank für eure Antworten auf die Häkelhakenfrage.
Mir scheint, mir sind keine wesentlichen Neuerungen in Sachen Häkelhaken entgangen. Darum bleibe ich bei den alten Haken und werde stattdessen an der Ausführung und Haltung arbeiten oder auch nicht und die "Blessuren" einfach ertragen. 
04.09.2010, 09.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Ich hätte gerne heute Morgen gebloggt, ...
... aber erst musste ich klären, was ich heute anziehen, dann die Haare schön machen und mir zu allem Überfluss auch noch ein Gesicht malen ... das eigene ist wohl im Bett geblieben.
Und jetzt, jetzt muss ich noch diverse Brillen (1x Lesen, 1x Weite und 1x Sonne) putzen und dann bin ich hinfort von diesem Ort.
03.09.2010, 09.17 | (0/0) Kommentare | PL
Woran erkennt man, dass man Hörbuch süchtig ist?
- Einem
hängen ständig „Fäden“ aus den Ohren
- Man zögert das Duschen bis zum geht nicht
mehr hinaus, weil einem nichts einfällt, wie man den MP3-Player wasserdicht
bekommt.
Was habe ich für Verrenkungen angestellt, damit ich gleichzeitig stricken und lesen konnte. Und das Erstaunlichste: Ich höre Bücher bis zum Ende, die ich, wenn ich sie lesen wollen würde, längst in die Ecke geworfen hätte, weil sie viel zu langatmig und fad sind … beim richtigen Vorleser wird selbst das Telefonbuch spannend.
01.09.2010, 08.12 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL
Zwischen den Stühlen
Rechts von mir hockt der große Mann in seinem Zimmer, hört laut Radio und flucht regelmäßig lautstark über die Ungerechtigkeiten, die ihm angetan werden. Laut muss er fluchen, denn irgendwie muss Mann ja das Radio übertönen, sonst versteht Mann ja sein eigenes Wort nicht ... und ich sitze hier und versuche darüber hinwegzuhören und meinen Kram zu machen ...
Links von mir sitzt der kleine Mann nach einem langen Schultag und erledigten Hausaufgaben in seinem Zimmer vor dem PC und spielt Fußball und feuert sich dabei laut an oder stöhnt genauso laut über vergebene Chancen. Natürlich muss laut stöhnen und anfeuern. Schließlich muss der Ton des Spiels, der auf volle Lautstärke gestellt ist (Nein Mama, das kann man nicht leiser macher. Das ist so.) übertönt werden ... und ich sitze hier und versuche darüber hinwegzuhören und meinen Kram zu machen ...
Auch geschlossene Türen und freundliche Bitten in beide Richtungen können den Lärm nicht eindämmen ... irgendwie bin ich genervt, aber nur ein bisschen ... so am Rande.
Kann mal bitte jemand Hirn und Konzentration über mir ausgießen? Oder die Männer fesseln, knebeln und in den nächsten See werfen ...
30.08.2010, 16.45 | (0/0) Kommentare | PL
Manchmal gibt es einfach großartige Tage
Gestern
war solch ein Tag.
Er begann mit frühem Aufstehen, weil ja die Schule und der
Job wieder begannen … großartig.
Mich wollte die Chefin postwendend wieder nach
Hause schicken. Bloß weil ich nach dem Radfahren ein bisschen husten musste ...
ich blieb standhaft und da … großartig.
Der große Regen begann erst nachdem das
Fahrrad und ich nach Hause kamen ... großartig.
Im Schreibwarenladen war es
nicht so voll wie befürchtet und wir bekamen alles, was das Herz der Lehrerein
begehrte … großartig.
Ansonsten ist die Klassenlehrerin planlos wie und je …
großartig, eine Veränderung hätte ich auch nur schwer verkraftet und werde die
Bücher erst besorgen, wenn sie all ihre Wünsche geäußert hat und nicht jeden
Tag losziehen und ein anderes Schulbuch besorgen … obwohl der Mann im Buchladen
sehr nett ist.
Das habe ich der Lehrerin auch so auf einen Zettel gepinselt.
Nur für den Fall, dass das Kind das gestern gewünschte Buch heute schon
brauchen sollte … großartig.
Mir scheint auch heute wird es ein großartiger Tag
…
... mein „Morgenschreier“ ist auch schon durch. Normalerweise geht er immer Punkt
8:30 Uhr hier vorbei und schreit dreimal gaaaaaaaaaanz laut
„AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!“.
Heute war er zehn Minuten früher
dran. So geht das aber nicht. Man muss sich verlassen können. Vor allem weil er
nur von Montag bis Freitag schreit. Am Wochenende herrscht wunderbare Stille.
Ich
vermute ja schwer, dass es sich dabei um eine neue Urschreitherapie handelt …
„Bevor du zur Arbeit gehst, schreie dreimal ganz laut. Das befreit und stärkt“
oder so.
Ich geh jetzt auch zur Arbeit … „AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH!“ hilft
nicht ... vielleicht bin ich auch nur zu zurückhaltend.
24.08.2010, 08.37 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL
Letzter Ferientag ...
... fürs Kind und alle sind froh.
Die Sonne scheint und das Kind hat sich ins klimatisierte Kino zurückgezogen. Ganz allein und so gewollt. Ich wurde ausgeladen ... freundlich, aber bestimmt.
Ich bin gespannt, wie es war. Nun hat er mir eine Erfahrung voraus. Ich war noch nie allein im Kino.
Das wäre doch was, wenn ich meinen nächsten "Frühstück bei Tiffany"-Tag mache.
Dann wäre da noch mein heutiger letzter Urlaubstag und auch da sind alle froh.
Die Sonne scheint und ich schleppte mich heute schon zum Friseur ... ob es mir gefällt, habe ich noch nicht entschieden, ist ja nicht so einfach ... und zur Post und gerade rief meine Chefin an, weil sie mit mir bei meine Arbeitszeiten der nächsten Woche zu verhandeln wollte. Diese Verhandlungen wollte sie abbrechen und mich umgehend zum Arzt schicken, damit ich mich krank schreiben lasse.
Pah! Bloß weil ich klinge wie ein alter, rostiger Eimer und belle wie ein großer, kräftiger Wachhund. Ich konnte ihr glaubhaft versichern, dass ich nur belle und nicht beisse und bis Montag sowieso alles längst weg ist und ich gerne den Dienstag mit dem Donnerstag und am Montag und Freitag die Zeiten tausche und die Patienten wie gewohnt freundlich begrüßen werde ... ohne zu bellen und zu beissen ... wie langweilig.
Jetzt könnte ich noch ganz viele bunte Dinge tun ...
Ich könnte nicht nur, ich müsste eigentlich auch, aber im Moment zieht mich mein Bett magisch an ... irgendwie klinge ich nicht nur wie ein alter, rostiger Eimer, ich fühle mich auch so, wenn ich mal genau hinfühle und dem Brummen meines Kopfes lausche. Vielleicht wage ich ein Stündchen auf dem Sofa. Das ist unverfänglicher als das Bett ... wirkt nicht so krank ... eher nur faul ... oder so ... nur bis das Kind wieder da ist ... nur ein kleines Stündchen ...
20.08.2010, 13.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Ich bin gerade ganz ...
... weinselig und ...

16.08.2010, 12.35 | (0/0) Kommentare | PL
Freitagsbrösel
Ich habe
Urlaub … jedenfalls ab und zu. Tageweise sozusagen.
Ich habe Husten … rund um
die Uhr, aber ich weiß nicht warum und woher.
Ich habe einen Tennisarm … vom
Wii spielen. Lästig, weil mir alles aus der Hand fällt.
Am Wochenende soll ich
meiner Mutter die Wohnung streichen … wahrscheinlich fallen mir Rolle und Pinsel
ständig aus der Hand … oder ich muss mit links malern. Wie konnte ich mich dazu
nur vom großen Mann überreden lassen?
Nächste Woche habe ich auch noch Urlaub …
jedenfalls tageweise.
An einem Tag haben wir ein Floß gemietet … ich freue
mich riesig darauf, aber so wie es jetzt aussieht, wird das Ganze ins Wasser
fallen, weil es an dem Tag gewittern soll und dann lassen sie uns nicht raus.
Wenn
es meine Männer nicht gäbe, wäre ich Hörbuch süchtig … immer wenn ich mir die
Stöpsel in die Ohren stecken und gespannt der Fortsetzung der Geschichte
lauschen will, überkommt einen der Männer ein unstillbares Redebedürfnis.
Immer
muss ich Carcassonne spielen … aber immer so, dass das Kind nicht verliert.
Gestern
als wir den nach Jahren mal wieder den Fischteich im Park besuchten, waren gar
keine Fische mehr drin. Dafür bummelte am Ufer ein Graureiher entlang und
irgendwann haben sich alle dort wohnenden Blässhühner auf ein Blässhuhn mit
rotem Fleck gestürzt und dieses verdroschen … Klassenkeile sozusagen.
Heute gibt es Fisch und morgen und übermorgen und ..., der hat Gräten und stinkt von allen Seiten ... hat der große Mann von der Ostsee mitgebracht. Einen Dorsch ... einen großen Dorsch ... fünf Kilo ohne Haut und Knochen Gräten. Große Fische sollen besser schmecken, meint der große Mann ... jetzt gibt es bis der Fisch alle ist kein selbstgerührtes Eis mehr ... kein Platz mehr zwischen all dem Fisch.
Genug
gebröselt … auf zu großen Taten … duschen und anziehen.
13.08.2010, 09.06 | (0/0) Kommentare | PL









