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Online seit dem: 26.02.2008
in Tagen: 927
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: laut gedacht
Alles hätte er von mir haben können, …
… aber von dieser Stelle bekommt er nur im äußersten Notfall eine Gewebeprobe.
Ich war gestern beim Hautarzt und habe einen Ganzkörperscan machen lassen. Auf gut deutsch: Der gute Mann hat sich meine Leberflecke angesehen.
So wie der mich gefilzt hat, konnte ich mich zwischendurch nicht des Gedanke erwehren, ob er nicht vielleicht doch eher nach Läusen und Flöhen sucht. Er fand weder Flöhe und Läuse, noch bedenkliche Leberflecken, aber er hat sich spontan in eine Stelle meines linken Schienbeines verliebt und würde nun gerne dort eine Gewebeprobe entnehmen.
Diesen Wunsch musste ich ihm leider verwehren. Mein linkes Schienbein ist heilig und dort schnipselt niemand einfach so ein Stück raus. Hat es doch vor 28 Jahren 18 Monate und zwei Hautverpflanzungen gebraucht bis überhaupt wieder Gras Haut drüber wuchs.
Ich mach mir schon jedes Mal ins Hemd, wenn ich mich dort stoße und es wieder zwei bis drei Monate dauert bis wieder alles halbwegs hübsch und zu ist.
Nee, da lass ich ihn so schnell nicht ran. Schon allein wie er an meinem armen Unterschenkel herumgedrückt hat, ließ mich erschaudern und mich auf der schmalen Liegen immer weiter an den anderen Rand rutschen ... viel Platz zum Entkommen hatte ich nicht.
Jeden anderen Zentimeter meiner Haut hätte ich ihm ohne Murren, Zaudern und Zögern gegeben, aber an der Stelle reicht mir eine wage Vermutung, dass sich dort mehr als trockene Haut verbirgt, nicht.
Wir habe uns geeinigt: Wir beobachten … also ich beobachte … das kann ich. Mach ich ja schon viele Jahre und das komische Gefühl im Bauch, das sich seit dem Arztbesuch eingeschlichen hat, verschwindet bestimmt bald wieder ...
30.01.2009, 08.29 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Kann mir mal jemand ...
... verraten warum mir heute so wie Freitag ist?
Ist ja schrecklich dieses Tagedurcheinander ... wird nur zu Ostern und Weihnachten geduldet.
Vielleicht hat mich der Schreck heute Nacht, als ich meinem eigenen Schatten auf dem Weg zum Klo begegnet bin, so durcheinander gebracht. Eine wahrhaft schreckliche Begegnung.
29.01.2009, 09.41 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Sprachlos ...
... und das will schon was heißen.
Worüber spricht man mit jemandem, der sich ausschließlich für sich selbst interessiert?
26.01.2009, 09.02 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Der große Mann …
… meint ich würde mich anstellen.
Ich finde es aber merkwürdig und es ärgert mich, wenn jemand meine Gesellschaft einfordert, weil ihm immer so langweilig ist und keiner mit ihm redet, dann aber nicht mit mir redet und lieber Kreuzworträtsel löst, den Geschirrspüler ausräumt und anfängt das Bad zu putzen.
Komisch irgendwie und mich verstimmend … beide … der große Mann und der andere Mensch.
25.01.2009, 16.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Ja, ...
... es gibt eine Leben nach dem Termin.
Der Termin war auch fast nur halb so schlimm wie befürchtet. Und die Arbeit gestern bis in den späten Abend nur halb umsonst.
Dafür geh ich jetzt aufs Sofa und mach mich an den dritten Versuch des ersten Ärmels ... gestern war ja nix mit stricken, weil ich so gebummelt habe ...
15.01.2009, 20.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Fertig!
Wird es ein Leben nach dem Termin geben?
Mein Verstand sagt: "Ja."
Der Rest schreit: "Nein!"
15.01.2009, 08.12 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL
Schade, dass ...
... meine Stirn nicht magnetisch ist. Dann würde ich mir nämlich den dran pappen ...

*
und würde ihm die Welt zeigen.
*
*
Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen einen schönen 4. Advent!
Lass euch auf den letzten Metern nicht mehr stressen!
Ich bin total entspannt.
Ganz ehrlich!
21.12.2008, 10.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Ortsbestimmung
Seit fünf Tagen ziert ein Lippenbläschen meine Unterlippe. Es wohnt genau in der Mitte und wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Es wird nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Es bleibt immer ein Lippenbläschen genau in der Mitte.
Was will es mir damit sagen?
Liegt meine Mitte ab jetzt in der Mitte meiner Unterlippe, genau unter dem Lippenbläschen?
14.12.2008, 10.50 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Warum wirken …
… unschöne Umstände, die man schon kennt, wenn man sie denn schwarz auf weiß sieht, dann doch noch viel niederschmetternder?
Hat sich doch nichts geändert …
... anscheinend pinselt dieser innere Schweinehund mit Namen Selbstbetrug so lange alles rosa an, bis es wirklich nicht mehr geht.
03.12.2008, 21.01 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Gemein
Seit drei Wochen spare ich mir nun ein Viertel meiner täglichen „Happypills“ vom Munde ab … nein, keine Angst ich bin weder depressions- noch angstfrei, aber der Arzt meint es würde Zeit, also probieren wir! … höhö .. ich natürlich … es. Das Viertel fehlt mir nicht und ich werde bald das nächste Viertel in Angriff nehmen.
Aber! Ich finde es höchst gemein, dass sich mein Körpergewicht von dieser Tatsache nicht beeindrucken lässt. Es wäre doch nur fair, wenn es im gleichen Verhältnis sinken würde. Das wären immerhin 1,5 Kilo weniger und ich würde langsam meine Ähnlichkeit mit dem Michelinmännchen verlieren.
Ich bin schmollen ...
11.11.2008, 11.32 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL









