
Sprottenpaula

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Frau Waldspecht sagt ...
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Online seit dem: 26.02.2008
in Tagen: 713
Sagt der Vater zu dem Sohne:
"Ich hab mein Abi mit einem Durchschnitt von 3,4 gemacht."
Sagt der Sohn: "Oh, ... weia!"
Und die Mutter blicket stumm grinsend dumm herum ...
08.02.2010, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: nebenbei
Der Hall in den leeren Hallen ...
08.02.2010, 18.24 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Wääärbung
Ohne Umstände abzugeben:
08.02.2010, 16.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: laut gedacht
Jepp! So kommt ...
... man schneller weiter im Leben:
Abmelden bevor man sich angemeldet hat.
08.02.2010, 09.22 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Weisheiten & Merksätze
Strickkörbchengeplappert

Bei mir heißt sie 36.2 oder auch „Die Säulen der Socke“.
36.2 heißt sie, weil das Muster aus dem Buch „220 Aran-Strickmuster“ stammt und die ihre Muster einfach nummerieren.
Nun kommen wir zur derzeitigen Strickherausforderung:

Den letzten Anstoß es doch auch mal zu probieren gab Sylvia.
Noch ist es nicht so meins. Noch finde ich das Hin- und Hergeschiebe recht mühsam. Wird aber vielleicht auch dadurch erschwert, dass ich so fest stricke. Aber immerhin bekomme ich die Übergänge ohne „Leitern“ hin. Wir werden sehen, wie weit ich komme … ob ich bis zum Ende durchhalte.
Dann habe ich noch einen „Plisseebaktus“ zum Mitnehmen und für unterwegs angefangen:

Und zum Schluss möchte ich mich noch hochoffiziell von meinem begonnenen Pulli verabschieden … wird irgendwie nicht wirklich meiner.

Jetzt habe ich fertig und ihr was zu gucken und ich geh jetzt Würstchen braten, damit mir das Kind nicht doch noch die Haare vom Kopf frisst.
Euch einen schönen Restsonntag und uns später Waffeln mit Orangen Curd.
07.02.2010, 13.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: verstricktes Wollgedöns
Die hundert beliebtesten Bücher der Deutschen
Und weil ich sie spannend fand, Bücher haben ein ähnlich hohes Suchtpotenzial wie Wolle, habe ich sie mitgenommen.
Die fett markierten habe ich irgendwann mal gelesen.
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
03.02.2010, 08.36 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: gelesen
Das blöde Ding …
Das blöde Ding ist aber nicht kaputt. Das blöde Ding ist mit dem Bluthochdruck des großen Mannes einfach überfordert.
Das blöde Ding bläst pumpt sich auf, zählt hoch, bei 190 blinkt es hektisch, denkt nach, kommt nicht weiter und lässt dann einfach die Luft wieder entweichen und startet luftpumpend einen zweiten Anlauf, den es genauso hilflos abbricht. Nach dem zweiten Versuch schafft es immerhin ein ERROR aufs Display zu schreiben.
Meinen zarten Blutdruck … schon immer und ewig irgendwas um die 95 zu 65, gern auch weniger … hingegen misst das blöde Ding ganz leichtfüßig ...
Nun müssen wir uns entscheiden, ob wir ein neues, leistungsstärkeres Blutdruckmessgerät kaufen oder hoffen, dass der Blutdruck des großen Mannes ganz bald so weit sinkt, dass er für das blöde Ding wieder messbar ist …
Ich habe mich schon entschieden und versuche den großen Mann zu überzeugen. Der große Mann hat sich auch entschieden, lehnt aber weitere Anschaffungen Diskussionen ab ...
01.02.2010, 19.23 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Steiler Zahn ...
Ich mag eigentlich keinen Mäusezähnchenrand stricken. Dieses Gefriemel beim Aufnehmen der Maschen aus der Anschlagkante … gruselig und zeitaufwendig … was stricke ich auch so fest …
Auf jeden Fall habe ich es mal wieder gewagt und der Wagemut ;O) und das Durchhaltevermögen wurden belohnt. Denn schön sieht es fertig dann schon aus …


Aber ich hatte ja auch Übung. Es war schon der zweite Versuch. Der erste Versuch wurde nach knappen 15 cm wieder aufgezogen wegen: wird zu weit.
Ich und nach Anleitung stricken … zwei Welten begegnen sich.

Wenn es irgendwann mal fertig werden sollte, soll es ein Pulli für mich werden. Das Originalrezept ist in der aktuellen Rebecca zu finden, aber der fertige Pulli wird damit nicht mehr viel zu tun haben.
31.01.2010, 13.18 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: verstricktes Wollgedöns
Drei Dinge auf einmal ...
... oder auch: Für jeden etwas.

Bunte "Prilblümchen" auf Tasseneimer fürs Gemüt.
Und was zum Kucken für die Blogbesucher.
30.01.2010, 09.01 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Berechnend gegen die Angst
„Na, Ihre Panikattacken sind wohl inzwischen therapieresitent. Da muss ich mir was anderes einfallen lassen.“, sprach der Arzt meines Vertrauens und zog die Stirn in Falten und kratze sich nachdenklich am Kopf.
Ja, könnte sein, dass er Recht hat. Schade zwar, aber wenn selbst vier Wochen Konfrontationskurs … sprich tägliches Bus fahren (mit einer Ausnahme) … nicht zur Besserung führt, ist der Wurm drin. Blöd zwar, aber erst mal nicht zu ändern. Und irgendwie verstehen kann ich die Angststörung auch. Schließlich hat so eine Angststörung auch eine Daseinsberechtigung und blöd ist sie auch nicht.
Die sagt sich irgendwann, wenn man ihr lange genug erzählt hat: „Eh, du. Ist alles gar nicht schlimm und dir kann gar nichts passieren. Du bist kerngesund. Hier ist auch nichts gefährlich. Bus fahren kann jeder … also im Bus mitfahren.“, ja, dann sagt sie sich eines schönen Tages: „Pah! Du kannst mir ja viel erzählen. Selbst wenn gestern und vorgestern und vorvorgestern und … nichts passiert ist, heißt das noch lange nicht, dass heute und morgen und übermorgen und … nichts passiert. Ich mach weiter Alarm.“
Wenn ich eine Angststörung wäre, würde ich mir auch nicht von irgendjemanden solchen Quatsch erzählen lassen.
Und weil ich gerade keine Lust mehr habe, mich ständig mit ihr rum zu streiten, bin ich dazu übergegangen im Bus Matheaufgaben zu lösen. Also ich rechne zum Beispiel aus wie viel 412 x 373 ist (153676 falls es jemand wissen will und nicht selbst rechnen mag).
Multiplikation eignet sich am besten. Jedenfalls bei mir. Es erfordert so viel Raum in meinem Kopf, dass fast gar kein Platz mehr für ein Gespräch mit Angst ist.
Na gut, das Magenflattern bleibt und ich könnte, wenn ich nicht anderweitig beschäftig wäre, ohne Handauflegen meine Herzschläge zählen, aber für die ganzen fiesen Gedankenjagden bleibt kein Platz mehr.
Mal sehen, wie lange ich sie damit halbwegs ablenken kann und mal sehen was eher passiert: Das Verschwinden der Panikattacken oder dass ich, wie aus der Pistole geschossen, sagen kann was 567034 x 134874 ist ... denn eigentlich gibt es keine Mathegenies … das sind alles nur Menschen, die an einer Angststörung leiden und aus Verzweiflung Kopfrechnen ...
29.01.2010, 18.45 | (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Bizarre Schönheiten


Bei diesem Werk suche ich noch immer die Spinne, die dieses Netz gewebt hat ... wahrscheinlich lauert sie irgendwo ganz am Rand ... und gar im Warmen.
Das darf ich aber dem Kind nicht verraten, denn diese Eisblumen wachsen an den Fenstern seines warmen Zimmers und wenn dort eine Spinne zu vermuten wäre ... uuuuuuuuuhhhhhhhh!
27.01.2010, 09.30 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: geblümt
Ausgeglichen ...
... sind heute die Temperaturen zwischen draußen und drinnen.
Draußen -16°, drinnen +16° bei vollaufgedrehter Heizung.
Heute Nacht sollen die Außentemperaturen runter bis auf -20° gehen. Wäre ja schön, wenn sich dann die Innentemperatur auch angleicht. +20° wäre zur Abwechslung echt super ...
Echt super wäre auch, wenn sich mal jemand mit Ahnung um die Heizung kümmert. Vielleicht sollte ich die Damen und Herren von der Hausverwaltung doch mal zu einem Tässchen Kaffee einladen. Dann könnte sie eine Ahnung davon bekommen, wie gemütlich es bei 16° Raumtemperatur ist, wenn man nicht ständig als Hochleistungssportler unterwegs ist.
26.01.2010, 10.35 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Wir, also ...
... die Socken von gestern und ich, sind heute Bus gefahren.
Beinahe wäre dieser Versuch vereitelt worden, weil der Bus voll war. Aber der Busfahrer hat sich doch noch eines Besseren besonnen und hat uns mitgenommen.
Wahrscheinlich hat er beim zweiten Blick auf mich gedacht: "Mensch sieht die arm aus. Die ist bestimmt gar nicht so dick, wie sie aussieht. Die Klamotten tragen nur so auf. Die passt noch gut in die Ritzen.", und öffnete die schon geschlossene Tür wieder.
Gemütlich und entspannt Bus fahren geht eindeutig anders, aber wir sind angekommen und ich habe niemanden in den Kragen gespuckt ... Pah! Mir ist ja nicht wirklich übel. Das bilde ich mir ja nur ein ... und umfallen hätte ich nicht können. Ich war reigepfropft, wie ein Korken in die Flasche.
Aber besser schlecht und angestrengt Bus gefahren, als durch die Kälte gestapft. Was freu ich mich auf besseres Wetter. Ein bisschen wärmer, Eis und Schnee weg und ich kann wieder mit dem Rad fahren oder im Schweinsgalopp zur Arbeit hoppeln. Dann brauch ich auch nur 20 Minuten.
25.01.2010, 18.46 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Frische bunte "Schafe" ...
Schönfärberei
getrieben.

25.01.2010, 17.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Wääärbung
-13° ...
... in Worten: Minus Dreizehn Grad draußen und gefüllt ist es noch viiiiiiel kälter.
Wer da nicht friert ist selber schuld ... ich bin heute mal nicht schuld.
Heute beneide ich alle, die eine wärmende Speckschicht mit sich herumtragen ...
25.01.2010, 08.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Die Farben sind leider ...
... unfotografierbar bei den heutigen Lichtverhältnissen.



Sockendaten:
- Gr. 38
- Gewicht: 80g
- Reine Merino in 6fach vor langer Zeit von mir gefärbt
- gestrickt mit den vernickelten Knit Picks NS 3
- Muster: jeweils 10 Reihen 1re/1li und 10 Reihen glatt rechts im Wechsel
24.01.2010, 16.57 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: verstricktes Wollgedöns
Manchmal stimmt es mich traurig, …
… dass mein näheres Umfeld so wenig mit mir, meiner
Depression und den daraus resultierenden Panikattacken anfangen kann. Und ich erwarte wirklich nicht viel.
Seit
letzter Woche fällt es mir zunehmend schwerer mit öffentlichen Verkehrsmitteln
zu fahren und im Moment gibt es auf Grund des Wetters leider wenig Alternativen
zu Bus und U-Bahn.
Ich habe mich durch die letzte Woche gequält und niemand hat
etwas gemerkt. Selbst letzten Samstag als ich mit den Männern und der U-Bahn
unterwegs war, um ein fürs Kind infrage kommendes Gymnasium anzusehen, haben
die Männer nicht gemerkt, dass ich tausend Tode gestorben bin und mich nur mit
Mühe auf meinen zitternden Beinen halten konnte.
Das ist eigentlich auch gut so. Denn ich möchte niemanden damit belasten. Reicht wenn ich mich quäle. Außerdem mag ich mir in solchen Situationen nicht auch noch die hilflosen Gesichter anschauen müssen und den anderen versichern müssen, dass alles nicht so schlimm ist und wieder gut wird.
Aber bei allem „ich komm schon alleine klar“ mag ich es nicht, wenn ich, wenn ich denn doch mal etwas erwähne, nicht ernst genommen werde.
Gestern erzählte ich dem großen Mann, dass ich es morgens nicht
geschafft habe mit dem Bus zu fahren. Stattdessen bin ich eine dreiviertel
Stunde durch die eisige Kälte zur Arbeit gestapft und geschlittert. Der große
Mann strahlte mich nur an. Fand es höchst amüsant und quittierte es mit: „Bist
ja nicht erfroren.“ Herzlichen Dank.
Natürlich ist die Vorstellung wie ich vor
der offenen Bustür zurückschrecke und mich dann bei eisigem Ostwind durch Eis
und Schnee kämpfe, von außen betrachtet, recht lustig. Ich fand es nicht
wirklich lustig und die Reaktion auch nicht besonders hilfreich und aufbauend.
Es ist ja auch nicht so, dass ich total ausfalle. Ansonsten funktioniere ich nämlich fast reibungslos. Zurück ging es dann auch wieder mit dem Bus und nachmittags
habe ich mich mit den Männern, was es aber nicht leichter macht als allein, und
der U-Bahn zur nächsten Gymnasiumbesichtigung gemüht.
Heute wollte ich eigentlich das Kind
mit dem Auto von der Oma abholen und ihr die Haare schneiden. Leider konnten
wir unser Auto nicht aus dem Schnee ausgraben. Es ist im wahrsten Sinnes ein-
und festgefroren. Also habe ich meiner Mutter abgesagt, weil ich heute mal
keine Lust und auch keine Kraft mehr hatte mich schon wieder mit der U-Bahn
abzuquälen. Einmal in der Woche kein Horrotrip. Einziger Kommentar ihrerseits: „Ist es mal wieder so weit.“ Damit
war dann das Gespräch beendet. Toll! So viel Verständnis und Interesse! Ich bin
echt überwältig … am liebsten würde ich mich in einer Ecke verkriechen und in
mein Kissen weinen. Aber das müsste ich auch wieder erklären und verstehen
würde auch das keiner. Also gehe ich jetzt ganz tapfer und wie man es von mir erwartet fröhlich in die Küche und koche mir
einen Vanillepudding zum Seele streicheln … Ich essen ihn ganz allein und geb keinem was ab ... ätsch! Das haben sie nun davon ...
23.01.2010, 18.38 | (15/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: laut gedacht
Wenn man ins englische …

23.01.2010, 17.57 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Weisheiten & Merksätze
Oh! und Ah!
Und Sonne!
Aber: Psssssssst! sonst kriegt sie 'nen Schreck und ist gleich wieder weg.
Ich nutze jetzt diesen lichten Moment und staube Saug ... ääähhh ... sauge Staub.
Heute entkommt mir keiner. Ich seh euch alle!
23.01.2010, 09.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Ich stecke fest!
Die Kombination von enger, frisch gewaschener Jeans und einer frischgeduschten und eingecremten Pia geht gar nicht.
Ich geh mich mal befreien, damit ich wieder gehen kann.
23.01.2010, 08.13 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: nebenbei
Sie zogen hinaus, ...
... die Welt zu erobern.

die eine Seite

weil alles zwei Seiten hat, die andere Seite
Sollte ich in absehbarer Zeit noch ein Paar Socken mit 6-facher SoWo stricken, würde ich wieder auf Nadelstärke 3 umsteigen. Irgendwie sind die Socken für meinen Geschmack zu labbrig, aber sonst mag ich sie gerne.
Sockenfakten:
- Gr. 38,5
- Gewicht: 71g 6fach-SoWo „Spirelli –
ErdbeerZitrone“ aus der Schönfärberei
- gestrickt mit Bambushölzern NS 3,5
- Muster: Glatt rechts mit spiralig eingestreuten linken Maschen
Falls jemand die Sonne sehen sollte, grüße er sie bitte von mir und sage ihr, sie möge doch mal wieder in Berlin vorbeischauen. Sie hat sich schon ganz lange nicht mehr bei uns blicken lassen. Wir vermissen sie. Es ist schrecklich grau und trüb und das seit Wochen.
Ich persönlich kann auch gut und gerne auf den zweifelhaften Ruhm verzichten, dass das jetzt die längste Zeit, seit der Wetteraufzeichnung, ohne Sonne ist. Zumindest erzählen die im Radion das schon seit Tagen ... wirklich erhellend wirkt diese Erkenntnis aber auch nicht.
22.01.2010, 07.54 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: verstricktes Wollgedöns
Sie sind aaaaaaab ...
... sie sind ab!
Ging ganz schnell und schmerzlos.
Die Männer finden die kurzen Haare scheußlich und schrecklich und "Man siehst du blöd aus!".
Ich finde den Haarschnitt großartig! Und am allermeisten freue ich mich auf morgen früh. Dann werde ich nämlich nach dem Aufstehen wieder mal aussehen wie Fredda, die Berghutze ...
... sie richteten sich auf und standen in alle Richtungen ...
21.01.2010, 18.52 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: gefreut ... einfach mal so
Ja, ...
Sie sind ja schon so oft gefallen und lustigerweise vollführe ich diese radikalen Veränderungen auf dem Kopf immer im tiefsten Winter. Danach fühlte ich mich jedes Mal großartig.
In den letzten Jahren gab es einige Gründe keine kurzen Haare zu tragen … unter anderem konnte ich mir regelmäßige Friseurbesuche finanziell nicht leisten.
Im Sommer kam dann die blöde Rosacea dazu. Da waren ein paar Haare mehr ums Gesicht ganz praktisch. Aber um die Rosa wirklich zu verdecken, müsste mir ein Vollgesichtbart wachsen … zum Glück sprießt bei mir noch nicht mal ein Minidamenbart.
Nun habe ich mich aber durchgerungen entschieden und werde ab ganz bald ... vielleicht gleich nachher nach der Arbeit … wieder mehr Gesicht tragen.
Über den Satz des großen Mannes war ich wirklich erstaunt. Erstens weil er sich eigentlich nie einmischt, was meine äußere Gestaltung angeht (hat eh keine Sinn)… dafür tut er nachher sein Missfallen laut, schonungslos und unmissverständlich kund. Wenn er still bleibt ist alles gut.
Und zweitens weil ich ihm so eine so „komische“ Einstellung nie zu getraut hätte. Und weil ich ihm das nicht zu getraut habe, dachte ich, ich frage mal. Vielleicht liegt es ja an mir und ich habe hier in meinem Elfenbeinturm mal wieder was verpasst … also nicht nur den Ritter mit dem weißen Pferd …
Ich danke ganz herzlich euch für eure zahlreichen Kommentare und heimlichen Kontaktmails.
21.01.2010, 08.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: nebenbei
Aus dem Alter bist du doch raus
Ich erwäge gerade, ob ich mir die Haare abschneiden lasse. Irgendeine nette pfiffige Kurzhaarfriseur … ich mag mich nämlich nicht mehr ansehen und finde mich doof und langweilig … ja ja, wenn ich mir sicher wäre, dass nur die Haare das Problem sind, wären sie schon längst ab … .
Jedenfalls und überhaupt trompete der große Mann, den sonst meine laut gedachten Gedankengänge über profane Äußerlichkeiten nicht die Bohne interessieren, lautstark das ich die Haare nicht abschneiden soll.
Genauer Wortlaut: „Aus dem Alter wo Frau kurze Haare trägt bist du doch raus.“
Ich bin verwirrt und erstaunt und ein bisschen maulig. Mir wäre dieser Gedanke nie in den Sinn gekommen.
Kann Frau mit fast 46 jungen Jahren echt keine kurzen Haare mehr tragen?
Vor zehn Jahren wäre ich nach so einem Satz umgehend zum nächsten Friseur gerannt …
20.01.2010, 10.13 | (16/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: gefragt
Der Wurm drin
Seit gestern Nachmittag habe
ich einen Wurm.
Normalerweise würde man Ohrwurm sagen. Da ich aber die Worte, die seit gestern durch meinen Kopf scheppern, nicht gehört habe, ist es wohl keiner.
Was ist es dann? Ein Kopfwurm? Ein Denkwurm? Ein …
Wie dem auch sei,
seit gestern scheppern beständig und regelmäßig die Worte: „Heißa Hopsa,
Lillebror!“ durch meinen Kopf. Manchmal antwortet es auch: „Heißa Hopsa,
Karlsson!“.
Ich habe mich auch schon dabei erwischt, wie ich sie vor mich hin
murmelte … vielleicht haben deshalb gestern Abend die Menschen im Bus so
komisch geguckt ...
Langsam wird’s doof. Ich mag nicht mehr immer wieder „Heißa
Hopsa!“ denken müssen … ein kleiner Propeller hingegen, wo auch immer angebracht, wäre
nicht zu verachten. Ein wenig Beschleunigung würde mir heute Morgen gut tun …
Heißa Hopsa ...!
20.01.2010, 08.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: laut gedacht
Captcha Abfrage
| Koernchen |
|
Liebe Pia, danke für deine lieben Genesungswünsche, die mir richtig gut getan haben, bussi.
Dir und Deinen Lieben wünsche ich einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Jahr 2010. Deine Ute |
| 27.12.2009-19:10 |
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| brigitte |
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liebe pia, dir und den deinen wünsche ich frohe festtage und ein gesundes 2010.
liebe grüße brigitte |
| 24.12.2009-9:57 |
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|
| icke |
|
Mal liebe Grüße dalass damit das Ostern tiefer rutscht. Wobei - bald ist ja schon wieder Ostern. Ha - aber erst kommt noch Weihnachten.
Ein schönes WE wünsche ich mal und da 1+1=1 ist sind die (die Wünsche) doppelpackig. |
| 18.9.2009-13:45 |
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| bianca |
Hübsche Osterdeko hast Du da in Deinem Header. Macht mir richtig gute Laune |
| 6.4.2009-9:39 |
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| Bärbel |
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Liebes Sprottenpaulinchen,
hier bei dir ist es ja ganz kunterbunt. Schöne Wolle hast du, schöne Sachen machste daraus, und ganz toll in Worte fassen kannste auch. Ich werd öfeter mal hierreinschneien.
Liebe Grüße Bärbel |
| 29.3.2009-18:36 |
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